Technische Datenblätter.

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ZSV-Werkstoffe als Gleitschichten

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  Zulässige Flächenpressungen in N/mm² der ZSV-Gleitschichten

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Physikalische und technologische Eigenschaften der ZSV-Werkstoffe

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  Lagerspiele für ZSV-Lager

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Quellwerte von ZSV-Werkstoffen in µm bei 200 µm Schichtdicke

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  Chemische Beständigkeit

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Trägerkörper für ZSV-Beschichtung

Werkstoff

Bei kritischen Medien, korrosionsbeständige Bronzen, Stähle und Grauguß ab Qualität GG22.

Bei Ölen und Fetten, Bronzen, Stähle, NE-Metalle und Grauguß ab Qualität GG22.

Substrat - Zustand
Belegt werden kann jeder metallische Werkstoff, er muß jedoch frei sein von grober Porosität, Lunkern und Rissen, da sonst Störungen in der Verbundzone auftreten.

Vorbearbeitung
Die Genauigkeit der Vorbearbeitung bestimmt die Gleichmäßigkeit der Schichtdicke nach der Endbearbeitung und damit auch die Qualität der ZSV-Schicht.
Der Trägerkörper muß so toleriert sein, daß bei Bohrungen das Vordrehmaß 0,4 +/- 0,06 mm größer, bei Wellen 0,4 +/- 0,005 mm kleiner als das Fertigmaß ist. Hieraus ergibt sich eine fertigbearbeitete ZSV-Schicht von ca. 0,2 mm Dicke.
In Ausnahmefällen können nach vorheriger Vereinbarung Schichtdicken bis 0,4 mm festgelegt werden, wobei aber die Tragfähigkeit und der Quellwert verändert werden.
Bei vorbearbeiteten Büchsen, Hülsen, Wellen, Hohlwellen etc., ist auf möglichst hohe Rundlaufgenauigkeit zu achten.

Nuten, Freilegungen, Ausnehmungen
Je nach ZSV-Typ und Belegungsverfahren können Nuten etc. vor dem Belegen eingearbeitet werden und bedürfen somit keiner Bearbeitung mehr. Wir bitten Sie, hierzu unsere Vorschläge einzuholen

Bearbeitung der ZSV-Werkstoffe

Die im Spritz- oder Wirbelsinterverfahren aufgetragenen ZSV-Werkstoffe weisen im Regelfalle eine Rohschicht zwischen 0,5 - 1,0 mm Dicke auf.
Diese Rohschicht kann mit den üblichen Maßnahmen spanabhebender Arbeitstechniken zerspant werden und sollte im Normalfall auf ca 200um Endschichtdicke bearbeitet werden.
Drehen kann z.B. mit Hartmetall, besser aber mit Diamant erfolgen, wobei der Vorschub zwischen 0,05 - 0,1 mm/U, die Schnittiefe bis 0,20 mm und die Schnittgeschwindigkeit ca. 100 - 200 m/min betragen kann. Die Drehwerkzeuge dürfen weder stumpf sein, noch drücken. Hierauf ist besonders bei den stark werkzeugverschleißenden ZSV-Werkstoffen 110, 111 und 198 zu achten, wenn Hartmetallwerkzeuge verwendet werden.
Zum Schleifen können Siliziumkarbid-, Elektrorubin- oder Edelkorundscheiben verwendet werden.
Bindung keramisch, Härte: Jot-V, Körnung 36-70, offenes Gefüge.
Es darf nur Naßschliff angewendet werden, wobei fett- und sodafreie Kühlmittel, transparente Kühlmittel, bzw. Leitungswasser geeignet sind.
Die Schnittgeschwindigkeit soll zwischen 25 - 35 m/min. liegen und die Zustellung max. 0,02 mm betragen.





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