ZSV Spezialkunstharzverbund.

ist ein von den Fürstlich Hohenzollernschen Werken Laucherthal GmbH & Co. entwickelter Dünnschicht-Verbundwerkstoff auf Kunststoffbasis, der nach speziellen Verfahren auf metallische Trägerkörper aufgetragen und bei Temperaturen von 180 - 210°C heißgehärtet/eingebrannt wird.

Dieser Verbundwerkstoff ist seit über 40 Jahren unter dem Namen ZSV Spezialkunstharz-Verbund im In- und Ausland bekannt und wird in unterschiedlichen Werkstoffzusammensetzungen für ein umfangreiches Anwendungsgebiet verarbeitet.
ZSV-Werkstoffe bestehen aus verschiedenartigen heißhärtbaren Kunstharzen, die mit metallischen, mineralischen oder thermoplastischen Füllstoffen modifiziert sind und Eigenschaften der Kunststoffe und der Metalle aufweisen. Das Fertigungsprogramm umfaßt sieben in der Grundharz-Matrix und den Füllstoffen unterschiedlich zusammengesetzte Werkstoff-Ausführungen für ein umfangreiches Anwendungsspektrum.
ZSV-Werkstoffe werden je nach Ausführung im Spritz- oder Wirbelsinterverfahren (Tauchen, Fluten, Aufsieben) aufgetragen. Selbst komplizierte Innen- oder Außenkonturen können dadurch einwandfrei beschichtet werden. Bei diesen Möglichkeiten lassen sich Teile sowohl in Einzel- als auch in Serienfertigung preiswert beschichten..
Die Rohschichtdicke liegt je nach Beschichtungsverfahren im Regelfall zwischen 0,5 und 1,0 mm und ist nach der Heißhärtung mit allen gängigen spanabhebenden Arbeitstechniken bearbeitbar, wobei überwiegend eine Endschichtdicke von ca. 200 µm angestrebt wird. Für Wiederaufarbeitungsmaßnahmen kann die Schichtdicke im Wirbelsinterverfahren bis max. 1,5 mm erhöht werden. Bei den im Spritzverfahren erzeugten ZSV-Schichten sind Schichtdicken ab 30 µm möglich.

Die hervorragenden technologischen Eigenschaften der ZSV-Werkstoffe ergeben sich aus den als Matrix verwendeten Kunstharz-Systemen, den Füllstoffkombinationen, dem Heißhärtungsverfahren - zur Optimierung der Harz/Härter-Vernetzung - und der Dünnschicht-Ausführung.

Zur Beschichtung mit ZSV-Werkstoffen eignen sich fast alle Trägerkörperformen in den Werkstoffen Stahl, Bronze, NE-Metalle und Grauguß.
Beschichtete Teile, die durch Maßfehler oder mechanische Beschädigungen unbrauchbar geworden sind, lassen sich maßneutral entschichten und sind somit erneut verwendbar.



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